Das Buch der Ehe

Das 12. Buch der Ihya ulum ad-din

Von Al-Ghazali, Abu Hamid Muhammad

Spohr Publishers Limited, 2005. 174 S. 22 cm, Kartoniert

ISBN: 978-9963-40-048-5

14,00 €

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Mitarbeiter: Übersetzt u. komm. v. Hans Bauer

Das Buch der Ehe oder genauer das Buch des rechten Benehmens in der Ehe (kitâb âdâbi n-nikâh), gegen Ende des fünften Jahrhunderts der Hijra, also vor rund neunhundert Jahren verfaßt, vereinigt die wichtigsten Auskünfte der Tradition zu Fragen der Ehe und ist, wie damals so auch heute, ein unverzichtbarer Grundtext, Klassiker islam kund lichen Wissens. In ihm wird in wunderbarer Klarheit deutlich, was unser Schöpfer, der uns liebt und nach uns sieht, von uns wünscht, sofern wir Mann und Frau sind.

Mit Blick auf eine aktuelle Diskussion – „Sterben wir Deutschen aus?“ – „Warum bekommen wir immer weniger Kinder?“ – stellt sich die alte Frage neu, ob wir vielleicht ein falsches Bild von Mann und Frau haben, das wir seit vielen Jahren pflegen und dies der Grund für jene Kinderlosigkeit ist. Das vor 900 Jahren geschriebene Werk Al-Ghazâlîs über die Ehe, das der Weltliteratur zugerechnet wird und hier erstmals vollständig in deutscher Sprache erscheint, könnte eine neue Perspektive eröffenen, eine Besinnung auf das, was gut und wahr und schön war und wieder werden könnte.

Denn Mann und Frau treten hier noch als vollblütige Wesen auf, richtige Männer und richtige Frauen – ter tium non datur! –, zwischen denen es jederzeit funken, blitzen und donnern kann, wovon heftigste Ehe kräche im Haushalt des Propheten erfrischendes Zeugnis geben.

Über den Autor:

Abu Hamid Muhammad ibn Muhammad al-Ghazali (arabisch ‏أبو حامد محمد بن محمد الغزالي‎, lateinisch Algazel; * 1058 in Tūs bei Maschhad, heute Iran; † 19. Dezember 1111 ) war ein persischer islamischer Theologe, Philosoph und sufistischer Mystiker. Ghazali gilt bis heute als einer der bedeutendsten religiösen Denker des Islam. Ihm ist die Einführung der aristotelischen Logik und Syllogistik in die islamische Jurisprudenz und Theologie zu verdanken. In seiner Philosophie vertrat er gleichwohl einen religiös motivierten Skeptizismus, der die Wahrheiten des Glaubens und der Offenbarung mit den Mitteln des philosophischen Zweifels gegen den Wahrheitsanspruch der Philosophie verteidigt. Während er einerseits für den Untergang der Philosophie im islamischen Osten (im Gegensatz zum islamischen Spanien, wo sie aufblühte) verantwortlich gemacht wird, bewirkte er auf der anderen Seite eine Wiederbelebung der Theologie. (Quelle: Wikipedia)



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