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Von Klinkenberg, Norbert
Klett-Cotta, 2007. 193 S. m. Fotos. 21 cm, Kartoniert
ISBN: 3608890408
26,90 €
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20 Übungen zur Achtsamkeit Die Fähigkeit des Menschen zu bewusster Wahrnehmung wird im Achtsamkeitstraining genutzt, um körperlich spürbares Wohlbefinden aufzubauen. 20 Übungsanleitungen für Therapeuten und Trainer zeigen diesen Weg auf.
"Achtsamkeit"ist zum neuen Schlüsselwort in der Psychotherapie geworden. Ursprünglich aus der buddhistischen Meditationspraxis kommend, werden die heilsamen Effekte achtsamen Verhaltens nun auch bei der Behandlung psychischer und psychosomatischer Krankheiten geschätzt und breit eingesetzt: z. B. zur Stressreduktion, zur Behandlung depressiver Patienten und bei Borderline-Störungen. Norbert Klinkenberg, ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Körperverhaltenstherapie, bezieht bereits seit Jahren körperbasierte Achtsamkeitsübungen in seine therapeutische Arbeit ein. Hier beschreibt und zeigt er eine große Auswahl an Übungen so detailliert, dass sie mühelos in jede therapeutische Arbeit übernommen werden können. Darunter sind Probiersituationen - zur Erfahrung der Schwerkraft und Tragfähigkeit des Bodens - zum Kontakt mit sich selbst - zur Erfahrung von Leichtigkeit - zum Energieeinsatz u. v. m. In einem zweiten Teil werden Hintergründe vermittelt, z. B. zur Psychologie des Körpererlebens und der Körperwahrnehmung, aber auch zu Fragen der Aus- und Weiterbildung in achtsamkeitsbasierten Verfahren. Eine Audio-CD mit Anleitungen für ausgewählte Übungen liegt bei. Ein Buch aus der Praxis für die Praxis. Heinrich Jacoby (1889 -1964) und Elsa Gindler (1885 -1961): Begründer der verhaltensbezogenen Körperarbeit
Vorwort A Neurobiologie und Funktionsweisen achtsamen Verhaltens 1. Achtsamkeit als Verhaltenszustand 2. Achtsamkeit als Brücke zwischen Empfindung und Wahrnehmung 3. Achtsamkeit als Zugang zum Ganzen, zum Einzelnen und zum Angenehmen 4. Achtsamkeit als Basis des Lernens 5. Die Biologische Psychologie von Achtsamkeit 5.1 Beziehung zur Schwerkraft 5.2 Tragfähigkeit des Bodens 5.3 Boden als Widerstand 6. Achtsamkeit als Schlüssel zur"Erfahrleitung"7. Störungen von Achtsamkeit 7.1 Fehler als Notwendigkeit 7.2 Angst, Aktivismus und Aggression B Probiersituationen und Spiegelsätze, um achtsamer zu werden Praktische Hinweise 1 Liegen auf dem Boden, Qualität des Liegens wahrnehmen, Verbesserungsmöglichkeiten empfinden, darauf reagieren, Boden als tragend empfinden und sich tragen lassen. 2 Liegend auf dem Boden ein Bein anziehen und den Widerstand des Bodens nutzen 3 Eine Beckenhälfte ablüften und der Schwerkraft folgend zum Liegen kommen, Auswirkungen studieren 4 Das im Liegen aufgestellte Bein vom Boden stützen lassen 5 Ein Bein mit der Schwerkraft zum Liegen kommen lassen 6 Im Liegen einen Unterarm gegen die Schwerkraft ziehen und den Boden nutzen 7 Arm in Rückenlage gegen die Schwerkraft ziehen, aufrichten, den Boden nutzen und balancieren 8 Stehen und vom Boden gestützt werden 9 Den Körper als Masse erfahren, sich tragen lassen: Kopf, Schultern, Kopf und Rumpf über den Füßen 10 Die eigene Masse im Stehen von beiden Beinen auf ein Bein verlagern 11 Den Beginn erforschen, vom Stehen in die Hocke zu gehen, und bei der Aufrichtung den Widerstand des Bodens nutzen. Beim Ansatz, in die Hocke zu gehen, den Widerstand des Bodens nicht aufgeben 12 Im Stehen Kopf und Rumpf vornüber umlagern und vom Boden gestützt bleiben 13 Im Stehen oder Sitzen den ganzen Arm auf ein e schulterhohe Fläche legen und ihn wieder seitlich hängend auf sich wirken lassen 14 Im Stehen einen Stab (Besenstiel) zum Stehen kommen lassen 15 Dem Stab, den die Schwerkraft zieht, zum Boden folgen 16 Gestützte Arme und Beine in Rückenlage mit den Hohlhänden über den Augen 17 Eine Treppe hinuntergehen und dabei der Schwerkraft folgen
Norbert Klinkenberg, Dr. Dr. med., Arzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Verhaltenstherapie), Innere Medizin / Rehabilitationswesen, Leitender Arztder Psychosomatischen Rehabilitationsklinik Bad Bergzabern, Feldenkrais-Practitioner, beschäftigt sich praktisch und theoretisch mit der Arbeit Heinrich Jacobys und Elsa Gindlers sowie mit den Grundlagen und Möglichkeiten der Körperverhaltenstherapie.
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