AnnaIn in den Katakomben

Der Mythos der Mondgöttin Inanna

Von Tokarczuk, Olga

Berlin Verlag, 2007. 205 S. 21 cm, Gebunden

ISBN: 978-3-8270-0727-8

18,00 €

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Mitarbeiter: Aus d. Poln. v. Esther Kinsky

Der Mythos der Mondgötting Inanna "Keine Definition von Mythos, die ich kenne, ist so ungewöhnlich, paradox und witzig wie die von Karl Kerenyi geprägte: Mythos ist die Epiphanie des Göttlichen im Sprachzentrum des menschlichen Hirns. Man könnte es auch so ausdrücken: ein Mythos ist in dem Maße wirklich, in dem alles, was wahrgenommen wird, auch wirklich ist. Solange wir die Götter auf ihren Reisen, Abenteuern, in ihren Metamorphosen, ihren Schöpfungen und Apokalypsen begleiten, existieren sie auch. Und so existiert auch Inanna. Mit dieser Geschichte habe ich auf einen der ältesten Mythen der Menschheit zurückgegriffen. Die Heldin ist die sumerische Göttin Inanna, Tochter des Mondgottes und der Mondgöttin, Herrscherin über die Stadt Uruk, die Göttin von Liebe und Krieg. Sie wird mit dem Planeten Venus assoziiert und in Gestalt des Abend- und Morgen-sterns verehrt. Einerseits gilt sie als Schutzpatronin der körperlichen Liebe, andererseits steht sie als die ungestüme und unstete Kriegsgöttin für das Streben ihres Volkes nach größerer Macht." Olga Tokarczuk

"Als eine ungeheuer phantasiebegabte Erzählerin erschafft Tokarczuk eine Geschichte über die Geburt von Empathie, aber auch über den Mut, die Welt zu erfahren."(Newsweek)

Olga Tokarczuk, geb. 1962, studierte Psychologie in Warschau und gilt als eine der interessantesten polnischen Autorinnen. Ihre Bücher wurden bereits mehrfach mit Preisen bedacht und sind bei Kritikern wie Lesern gleichermaßen erfolgreich. Ihr vierter Roman, "Taghaus, Nachthaus", ist derzeit in Übersetzung und wird voraussichtlich im nächsten Jahr erscheinen.



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