Architektur der Dogon

Traditioneller Lehmbau in Mali. Zur Ausstellung: Musée du Quai Branly, Paris, 2011 und in der Bundeskunsthalle, Bonn ab Oktober 2011

HATJE CANTZ VERLAG, Überarb. Neuaufl. 2011. 208 S. m. 205 SW- u. 113 Farbabb. 315 mm, Gebunden

ISBN: 9783775727983

49,80 €

Diesen Artikel liefern wir innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. Preis incl. MwSt.

Zum Wunschzettel hinzufügen


Mitarbeiter: Hrsg. v. Wolfgang Lauber

Dokumentation über die Architektur und Kunst im Land der Dogon
Mit einem Exkurs zu neuesten Bauprojekten in der Region, die die traditionelle Technik zukunftsfähig machen

Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts drangen erste Berichte über Kultur und Baukunst der westafrikanischen Dogon nach Europa. Ihr Siedlungsgebiet erstreckt sich zu beiden Seiten des Bandiagara-Felsmassivs von über 250 km Länge im zentralen Hochland von Mali. In schwer zugänglichen, steilen Felsklippen oder auf dem Hochplateau erbauten die Dogon in Lehmbauweise Wohngebäude, Kornspeicher, Kultstätten und Versammlungshäuser von beeindruckend skulpturaler Qualität. Bereits seit 1989 Teil der World Heritage List der UNESCO, ist die vor Jahrhunderten entwickelte traditionelle Architektur der Region gleichzeitig ausgesprochen funktional und ökonomisch, klimagerecht, ökologisch und ästhetisch.
Das vorliegende Standardwerk zu Lehmarchitektur und Kunst der Dogon stützt sich auf langjährige Forschungsarbeiten und wurde für diese Neuauflage komplett überarbeitet. Luftaufnahmen, Zeichnungen, zahlreiche Grundrisse und Essays zur Skulptur- und Maskenkunst erweitern das Spektrum des Bandes.
Ausstellung: Musée du Quai Branly, Paris ab 4.4.2011 Bundeskunsthalle, Bonn ab Oktober 2011

It was not until the early twentieth century that the first reports on the culture and architecture of the Dogon people in western Africa reached Europe. The Dogon live on the highlands of Mali, on either side of the Bandigara Escarpment, which is over one hundred miles long. Members of this ethnic group built adobe dwellings, granaries, ritual sites, and assembly rooms that are strikingly sculptural and set into steep, hard-to-reach cliffs or located on the high plateau. Listed since 1989 as a UNESCO World Heritage Site, this centuries-old, traditional regional architecture is at the same time singularly functional, economical, ecological, aesthetic, and well-adapted to the climate.
This standard work on the adobe architecture and art of the Dogon is supported by years of research, and the new edition has been completely revised. Aerial photographs, drawings, countless ground plans, and essays on Dogon sculpture and masks enhance the scope of the volume.



Es liegen noch keine Bewertungen vor.
Schreiben Sie die erste!