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Von Prunier, Gerard
Hamburger Edition, 2007. 274 S., 2 Übers.-Ktn. 21,5 cm, Gebunden
ISBN: 978-3-936096-66-8
25,00 €
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Im Mai 2004 signalisierte ein Friedensabkommen das Ende eines mehr als zwanzigjährigen Bürgerkriegs zwischen der islamischen Regierung des Sudan und der Guerillabewegung im Süden des Landes; zu diesem Zeitpunkt drohte bereits die sogenannte Darfur-Krise im Westen zum ersten Genozid des 21. Jahrhunderts zu werden. Gérard Prunier erläutert nicht nur die Hintergründe und die Entstehungsgeschichte des Konflikts in Darfur, er verdeutlicht auch die Relevanz dieser Ereignisse für die Zukunft des afrikanischen Kontinents.
"Prunier setzt seine furiose Logik zugunsten einer mächtigen moralischen Zielsetzung ein. Nachdem er zunächst Verständnis herstellt für eine Gemeinschaft und eine Kultur in ihrer ganzen Komplexität, demontiert er die bequemen Wahrheiten und konfusen Mehrdeutigkeiten, mit denen schuldbewusste oder desinteressierte Politiker erklären, warum nichts getan werden soll." (The Guardian)
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