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Von Miller, Alice
Suhrkamp, 2. Aufl. 1996, 232 S., Geb.
ISBN: 978-3-518-40655-7
18,80 €
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Eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Kreativität. Ist Phantasie nichts als eine Ersatzhandlung für unausgelebte Triebe? Warum sind Genies oft so einsam?
Zwischen dem ersten Erscheinen des Dramas des begabten Kindes (1979) und der Um- und Fortschreibung liegen fast zwei Jahrzehnte Erfahrungen - Erfahrungen der Autorin mit ihrer eigenen Selbsttherapie sowie mit anderen neueren Therapiemethoden und schließlich auch mit den Lebensgeschichten der zahlreichen Leserinnen und Leser, die ihr geschrieben haben. Ihre in diesem Zeitraum unternommenen Forschungen über Kindheiten führten sie zu weiteren Präzisierungen ihrer früheren Erkenntnisse, die sie hier mit Hilfe vieler Beispiele dokumentiert und illustriert. Alice Miller befasst sich in diesem Buch mit den Folgen der Verdrängung im persönlichen und sozialen Bereich, mit den Ursachen kindlicher Verletzungen und deren Prophylaxe und schließlich mit den erst heute bestehenden neuen Möglichkeiten, die Folgen der frühen Traumatisierungen aufzulösen.
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