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Von Voegelin, Eric
Matthes & Seitz Berlin, 2007. 192 S. 18 cm, Kartoniert
ISBN: 978-3-88221-887-9
14,80 €
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Nietzsche war für Voegelin das "gewaltigste Symptom" der geistigen Krise des Westens und zugleich auch deren sensibelster Diagnostiker und tragischster Held. Die beiden hier versammelten und erstmals auf deutsch erscheinenden Essays enstanden Mitte der 1940er Jahre, während Voegelins Emigration in den USA, und waren als Teil seines Hauptwerks der"Geschichte der politischen Ideen"geplant und sind das Ergebnis der lebenslangen Auseinandersetzung Voegelins mit Werk und Wirkung Nietzsches. Die beiden Essays gehören zu den einfühlsamsten Studien ihrer Zeit
Eric Voegelin (1901-1985) studierte und unterrichtete an der Wiener Universität bis zu seiner Flucht vor den Nationalsozialisten 1938. Seine Tätigkeit in Wien wurde durch Aufenthalte in Deutschland, den USA und Frankreich unterbrochen, die wesentlich zu seiner intellektuellen Entwicklung beitrugen. Max Weber war für ihn in diesen Jahren ein entscheidender Bezugspunkt seiner wissenschaftlichen Entwicklung. In seinen Texten der 1920er und 1930er Jahre konstatierte Voegelin die Krise des Positivismus als das Verhängnis der geistigen Verfassung insbesondere Mitteleuropas. Die politischen Erscheinungen der totalitären Bewegungen veranlassen ihn, das Verhältnis von Politik und Religion in der Moderne radikal zu überdenken.
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