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Von Kennedy, Jane
Kösel, 2009. 159 S. m. Illustr. 19 cm, Gebunden
ISBN: 9783466345427
15,95 €
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So lernen wir von Hundertjährigen! Okinawa - eine japanische Insel sorgt für Furore. Denn nirgendwo sonst auf der Welt leben so viele glückliche und powervolle Hundertjährige! Dieses Buch verrät, wie auch wir schon früh beginnen können, durch die Umsetzung von 4 einfachen Okinawa-Prinzipien unsere Gesundheit zu schützen, die Lebenserwartung zu verlängern und uns dabei vital, gelassen und topfit zu fühlen. Probieren Sie es aus!
Die Insel der vitalen 100-Jährigen / Es war einmal eine traumhafte Insel im Pazifischen Ozean. In kleinen Holzhäusern, deren Dächer aus üppig grünen Hügeln herausragten, lebten heitere, zufriedene Menschen. Morgens begannen sie ihre Tage mit etwas Morgengymnastik am Strand - abends genossen sie die Strahlen der untergehenden Sonne, während sie gemütlich auf Bambussesseln inmitten ihrer Gärten saßen. Krankheiten waren auf dieser Insel so gut wie unbekannt. Mit 70 Jahren fühlten sich die Bewohner noch wie Kinder, mit 80 wie Jugendliche und selbst mit 100 Jahren fanden sie sich noch regelmäßig auf dem Dorfplatz ein, um gemeinsam zu tanzen, zu singen, zu lachen ... / / Zu schön, um wahr zu sein? / Was wie ein Märchen klingen mag, ist die Beschreibung eines Phänomens, über das sich Wissenschaftler bereits seit einigen Jahrzehnten den Kopf zerbrechen - das Geheimnis der Insel Okinawa. / Auf dem Inselarchipel Okinawa liegt die durchschnittliche Lebenserwartung deutlich höher als überall sonst auf der Welt - nirgendwo sonst gibt es so viele / Hundertjährige. Und was vielleicht noch wichtiger ist: Nirgendwo sonst bleiben die Menschen bis an ihr Lebensende so beweglich, vital und voller Lebensfreude. / Viele Erkrankungen, die sich durch unsere moderne Zivilisation rasant verbreiten, treten dort kaum oder gar nicht auf. Ob Krebserkrankungen (insbesondere Brust-, Darm- und Prostatakrebs), Osteoporose, Alzheimer oder andere Demenzerkrankungen, Diabetes oder Herz- und Kreislaufstörungen - Krankheiten, die hierzulande zum traurigen Alltag gehören, sind auf Okinawa so gut wie unbekannt oder zumindest deutlich seltener. / / Was sagt die Wissenschaft? / Okinawa ist nicht die einzige Region der Welt, die sich durch eine besondere Langlebigkeit ihrer Bewohner auszeichnet. Im Gegensatz zu anderen solchen Orten wie den ecuadorianischen Anden, den Gebirgstälern des Kaukasus oder Pakistans gibt es für Okinawa jedoch zuverlässige Aufzeichnungen darüber, wer wann geboren wurde - die Menschen sind also wirklich so alt, wie sie es angeben. Seit der Archipel zu Japan gehört (also seit 1879), wird in jedem Dorf ein genaues Familienregister geführt. / Darüber hinaus werden der Gesundheitszustand und die Lebensweise der Alten von Okinawa schon seit den 1970er-Jahren umfassend erforscht. Dabei wurden unzählige Fakten darüber gesammelt, was die Ernährung und den Lebensstil der Okinawa-Inseln so besonders macht. Allein schon die 25 Jahre dauernde Okinawa Centenarian Study, die von der Universität von Okinawa unter Leitung von Professor Makoto Suzuki durchgeführt wurde, beweist eindeutig den hervorragenden Gesundheitszustand der Hundertjährigen. Die Ergebnisse dieser Studie sind die Grundlage für den fünfhundertseitigen US-Bestseller The Okinawa Program, in dem Professor Suzuki gemeinsam mit den kanadischen Medizinern Bradley und Craig Willcox ein umfassendes Programm für ein gesundes, langes Leben vorstellt. Die Ergebnisse der Okinawa Centenarian Study zeigen unter anderem, dass / die Senioren auf Okinawa länger leben und im Durchschnitt auch viel später unter "typischen" Alterserkrankungen leiden, / Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs deutlich seltener auftreten, / der Lebensstil und vor allem die Ernährung einen größeren Einfluss auf Gesundheitszustand und Lebensdauer haben als die Gene. / / Die Suche nach dem Okinawa-Geheimnis / Jugendlich wirkende 80-Jährige oder Senioren, die mit über 90 Jahren noch ausgedehnte Spaziergänge machen und im Garten arbeiten, sind auf Okinawa keine Seltenheit. Pin pin werden diese Alten dort genannt: "fit wie ein hüpfender Gummiball". Doch wie ist es möglich, dass die Bevölkerung einer ganzen Inselgruppe es schafft (oder es zumindest vor dem Einfluss "zivilisierter" Ess- und Lebensgewohnheiten geschafft hat), das Entstehen chronischer Erkrankungen zu verhindern, ein überdurchschnittlich hohes Alter zu erreichen und bis an das Lebe
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