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Von Osho
Innenwelt, 2007. 280 S., Kartoniert
ISBN: 978-3-936360-48-6
16,80 €
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Osho spricht in diesem Buch über das sprichwörtliche Stirb und Werde der mystischen Erfahrung, das gerade bei den Sufis eine zentrale Rolle spielt. Was es damit auf sich hat erläutert er anhand von Sufigeschichten.Die Sufigeschichte ist eine märchenhafte Erzählform, mit der die islamischen Mystiker ihre religiösen Wahrheiten unters Volk bringen konnten, obwohl sie im Widerspruch zu den offiziellen Lehren des Islam standen.
Die Sufis singen; sie predigen nicht. Denn das Leben ist ein Lied und keine Kanzelpredigt. Und sie tanzen, anstatt uber Dogmen zu reden, denn Tanz ist lebendig, Tanzen ist der Schopfung viel naher - den Vogeln, die in den Baumen zwitschern, dem Wind, der durch die Fohren rauscht. Und schone Geschichten erzahlen sie... die Sufis haben herrliche kleine Geschichtchen erfunden. Sie sind leicht misszuverstehen, wenn man nicht tiefer blickt. Oberflachlich betrachtet sind sie eher wie ganz gewohnliche Anekdoten. Aber wenn ihr tiefer blickt, sind Sufi-Geschichten voll von bedeutsamen Hinweisen auf die hochsten und letzten Dinge.
Osho (Bhagwan Shree Raijneesh) wurde 1931 in Indien geboren. Bevor er als spiritueller Lehrer hervortrat, war er als Philosophieprofessor an der Universität von Jabalpur tätig. Seit den sechziger Jahren lehrte er spezielle Meditationstechniken, wobei er vor allem von westlichen Suchern großen Zulauf erhielt. 1974 gründete er in Poona ein Zentrum für Meditation und Selbsterfahrung. Von 1981 bis 1987 lehrte er in Oregon, USA. Bereits zu seinen Lebzeiten fanden seine Lehren Resonanz bei Millionen Menschen in aller Welt. Seit seinem Tod 1990 ist die Zahl seiner Anhänger weiter gewachsen.
"Nie geboren – nie gestorben; nur zu Besuch auf diesem Planeten", diktiert Osho seine Grabinschrift. Osho wurde am 11. Dez. 1931 im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh geboren. Von frühester Kindheit an bewies er einen rebellischen, unabhängigen Geist und erforschte seine eigene Wahrheit, statt sich von dem Wissen und Glauben anderer Leute beeinflussen zu lassen.
Nach seiner Erleuchtung im Alter von einundzwanzig Jahren schloss Osho sein Universitätsstudium ab und lehrte danach mehrere Jahre lang Philosophie an der Universität von Jabalpur. Zwischen durch bereiste er ganz Indien, sprach zu riesigen Menschenmengen, traf sich mit Vertretern der gebildeten Schichten und forderte das gesamte religiöse und politische Establishment seines Landes in öffentlichen Debatten heraus, wobei er mit brillanter Rhetorik die heiligsten Glaubenswerte der indischen Kultur angriff. Er las unersättlich alles, was ihm Aufschluss über Ursprung und Zusammenhänge der heute geltenden Glaubenssysteme und Ideologien gab, kurz: er studierte die kollektive Psychologie des modernen Menschen. In den frühen siebziger Jahren wurden erstmals westliche Therapeuten, Künstler und Intellektuelle auf Osho aufmerksam. Ab 1974 wuchs in Pune eine Kommune um ihn heran, und der Besucherstrom wurde zur Flut. Osho sprach zweimal täglich, Tag für Tag. Mit den Jahren hat er praktisch jeden einzelnen Aspekt der Entwicklungsgeschichte des menschlichen Bewusstseins durchleuchtet. In einer brillanten, humorvollen, ebenso lockeren wie universal informierten modernen Sprache hat er speziell für uns Heutige herausgeschält, worauf es bei der spirituellen Suche ankommt – nicht aus der Warte des spekulierenden Intellektuellen, sondern aus ureigener Anschauung und Erfahrung.
Seine Ansprachen zu Schülern und Suchern aus aller Welt füllen über sechshundert Bücher, in über dreißig Sprachen übersetzt. Er sagt über sein Gesamtwerk: "Meine Botschaft ist eine Wissenschaft der Transformation. Nur wer bereit ist, sich als das aufzulösen, was er ist, um in etwas Neues hineingeboren zu werden – so neu, dass es vorläufig nicht einmal vorstellbar ist... nur diese wenigen Mutigen werden bereit sein, mir zuzuhören; denn schon das Zuhören wird riskant sein. Indem ihr zuhört, habt ihr schon den ersten Schritt getan, um neugeboren zu werden. Es ist also keine Philosophie, aus der ihr euch einfach ein Mäntelchen machen könnt, mit dem ihr herumstolziert. Es ist kein Doktrin, in der ihr Trost für quälende Fragen finden könnt. Nein, meine Botschaft ist nicht irgendeine verbale Mitteilung. Sie ist weitaus riskanter. Sie ist nichts Geringeres als Tod und Wiedergeburt."
Osho verließ seinen Körper 1990; seine Vision und die Lebendigkeit seiner Präsenz inspirieren nach wie vor Tau sende von Menschen überall auf der Welt. "Ich werde für meine Leute eine Quelle der Inspiration bleiben. Und genau das werden die meisten Sannyasins spüren. Ich möchte, dass sie von sich aus Eigenschaften entwickeln wie Liebe (die sich durch keine Kirche einmauern lässt), wie Bewusstheit (auf die niemand ein Monopol hat), wie Lebensfeier und Lebensfreude und das Bewahren der funkelnden Frische von Kinderaugen...Ich möchte, dass meine Leute sich selber kennen und nicht so sind, wie andere es gerne hätten. Und der Weg führt nach innen." - OSHO
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