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Von Grün, Anselm
Vier Türme, 2. Aufl. 2002. 70 S. 21,5 cm, Gebunden
ISBN: 978-3-87868-148-9
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Wie so vieles laufen auch die Sakramente Gefahr, durch den Zahn von Zeit und Gewohnheit abgenutzt zu werden. Dem entgegenzuwirken hat sich Pater Anselm Grün zur Aufgabe gemacht. Welche Geheimnisse birgt die Eucharistiefeier? Und wie vermittelt man sie Menschen, denen der Sinn für die Magie dieses Rituals abhanden gekommen ist, oder die sich auf die Erstkommunion vorbereiten? Wer könnte die Fragen besser beantworten als P. Anselm Grün? In der katholischen Kirche wird täglich Gottesdienst, das Sakrament der Eucharistie gefeiert. Doch immer weniger Menschen verstehen die Riten der heiligen Messe. Die Feier wirkt auf sie langweilig und, schlimmer noch, oft oberflächlich. Diese Krise der Eucharistie ist mehr als eine Krise des sonntäglichen Gottesdienstes. Denn mit dem Sakrament der Eucharistie wird Kirche überhaupt als die Gemeinschaft der Christen in Frage gestellt.Pater Anselm Grün beschreibt das Geheimnis der Eucharistie in einfachen und lebendigen Worten, indem er die wunderschönen Geschichten der Verwandlung aus den Evangelien deutet: die Begegnung der Emmaus-Jünger mit dem auferstandenen Jesus, die Rückkehr des verlorenen Sohnes, das letzte Abendmahl. Er erklärt die uralten Riten der Eucharistiefeier, die für ihn ein heiliges Schauspiel von Leben, Tod und Auferstehung Jesu Christi sind, und gibt wichtige Anregungen, wie sie so gestaltet werden kann, daß sie die Menschen wieder erreicht. "In der Eucharistie feiern wir das Zentrum unseres Glaubens. Das heißt aber auch, daß sich darin alle Probleme unseres Glaubens und unsere Schwierigkeiten im Miteinander verdichten. Es geht nicht um ein wenig Kosmetik, daß wir die Eucharistie ansprechender gestalten. Es geht vielmehr darum, wie wir unseren Glauben heute so ausdrücken können, daß wir uns selbst und unsere Sehnsucht darin wiederfinden und daß wir Jesus Christus erfahren als unseren Erlöser und Heiland, als unseren Befreier und als den, der uns den Sinn unseres Lebens erschließt. Die Eucharistie ist ein heiliges Spiel. Aber wie können wir es so spielen, daß es den heutigen Menschen erreicht? Wir sollen die Eucharistie nicht dem Zeitgeschmack anpassen. Gerade das Fremde und Sperrige kann heute den Menschen durchaus ansprechen, wenn es nur angemessen und achtsam dargestellt wird." Anselm Grün, geboren 1945, verwaltet die Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Außerdem ist er geistlicher Berater und Autor zahlreicher spiritueller Bücher. Über den Autor:Pater Dr. Anselm Grün OSB ist Mönch der Abtei Münsterschwarzach. Der beliebte Autor ist für viele Menschen Ratgeber und spiritueller Wegbegleiter. Viele seiner Bücher sind Bestseller.
In der katholischen Kirche wird täglich Gottesdienst, das Sakrament der Eucharistie gefeiert. Doch immer weniger Menschen verstehen die Riten der heiligen Messe. Die Feier wirkt auf sie langweilig und, schlimmer noch, oft oberflächlich. Diese Krise der Eucharistie ist mehr als eine Krise des sonntäglichen Gottesdienstes. Denn mit dem Sakrament der Eucharistie wird Kirche überhaupt als die Gemeinschaft der Christen in Frage gestellt.Pater Anselm Grün beschreibt das Geheimnis der Eucharistie in einfachen und lebendigen Worten, indem er die wunderschönen Geschichten der Verwandlung aus den Evangelien deutet: die Begegnung der Emmaus-Jünger mit dem auferstandenen Jesus, die Rückkehr des verlorenen Sohnes, das letzte Abendmahl. Er erklärt die uralten Riten der Eucharistiefeier, die für ihn ein heiliges Schauspiel von Leben, Tod und Auferstehung Jesu Christi sind, und gibt wichtige Anregungen, wie sie so gestaltet werden kann, daß sie die Menschen wieder erreicht.
"In der Eucharistie feiern wir das Zentrum unseres Glaubens. Das heißt aber auch, daß sich darin alle Probleme unseres Glaubens und unsere Schwierigkeiten im Miteinander verdichten. Es geht nicht um ein wenig Kosmetik, daß wir die Eucharistie ansprechender gestalten. Es geht vielmehr darum, wie wir unseren Glauben heute so ausdrücken können, daß wir uns selbst und unsere Sehnsucht darin wiederfinden und daß wir Jesus Christus erfahren als unseren Erlöser und Heiland, als unseren Befreier und als den, der uns den Sinn unseres Lebens erschließt. Die Eucharistie ist ein heiliges Spiel. Aber wie können wir es so spielen, daß es den heutigen Menschen erreicht? Wir sollen die Eucharistie nicht dem Zeitgeschmack anpassen. Gerade das Fremde und Sperrige kann heute den Menschen durchaus ansprechen, wenn es nur angemessen und achtsam dargestellt wird."
Anselm Grün, geboren 1945, verwaltet die Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Außerdem ist er geistlicher Berater und Autor zahlreicher spiritueller Bücher.
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