Die Hexe

Neu hrsg. u. m. e. Nachw. vers. v. Helmut Werner

Von Michelet, Jules

Area, 2005. 398 S., Gebunden

ISBN: 978-3-89996-323-6

12,95 €

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"Aus welcher Zeit datiert die Hexe? Ich sage es ohne zu Zögern: aus der Zeit der Zeit der Verzweiflung. Aus der tiefen Verzweiflung, deren Ursache die Kirche war, und ich sage ohne Scheu: Die Hexe ist ein Verbrechen der Kirche." (Jules Michelet)

Der renommierte französische Historiker Jules Michelet (1798-1874) beschreibt in seinem Werk die Geschichte der Hexe, ihre Entstehung und ihre Entwicklung von der Antike bis in die Frühe Neuzeit. Michelets Hexe ist nicht die hässliche Alte, die uns aus den Volkssagen und Märchen bekannt ist, sondern eine junge, weise, sympathische Frau.
Michelet versucht, die historische Hexe nicht nur zu rechtfertigen und zu entschuldigen, sondern verteidigt ihr Handeln. Er bricht das jahrhundertelange Schweigen der Hexen und gibt den Frauen ihre Sprache zurück.

Die in Romanform verfasste Untersuchung Michelets erschien erstmalig 1862 in Paris. Als "Schundroman" verrissen, wurde die erste Auflage umgehend eingestampft. Bis heute gilt Michelets Werk als Vorreiter der modernen Hexenforschung.
Die vorliegende Ausgabe wurde von dem Romanisten und Esoterikforscher Helmut Werner neu bearbeitet und mit einem Nachwort und einer Bibliographie versehen.



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