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Von Ablass, Werner
Omega, 2008. 192 S., Gebunden
ISBN: 978-3-930243-45-7
11,50 €
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Für Werner Ablass ist Liebe nicht nur die stärkste, sondern die einzige Kraft im Universum. Sie ist in allem, was existiert - im Guten ebenso wie im Bösen, im Schönen ebenso wie im Hässlichen. Sie ist das Eine, das sich Zweiheit, unsere Welt der Gegensätze, "gezaubert" hat, um sich darin selbst zu erfahren und zu begegnen. Somit ist alles, was wir wahrnehmen, nur ein Zauber, nicht die Realität. Wer diesen Zauber durchschaut und dabei "entzaubert" wird, begreift, dass alles, was geschieht, aus Liebe geschieht, selbst wenn es wie ihr Gegenteil erscheint. Denn nur sie existiert wirklich. Eine völlig neue Sichtweise eröffnet sich, die dem Hadern mit sich und der Welt ein Ende bereitet und durch die Gewissheit ersetzt, endlich "angekommen" zu sein.
Inhaltsverzeichnis: Vorwort 1 Wie ein Küken im Ei 2 Die Meisterzauberin Liebe 3 Alles ist von gleicher Qualität 4 Märchenhaft ist die Welt 5 Aus eins wird zwei... 6 Die Perspektive der Liebe 7 Nichts ist nicht Liebe 8 Jenseits des Verstandes 9 Es gibt keinen Verstand 10 Wenn der Zeuge erscheint 11 Wahrheit und Wahrnehmung 12 Entzauberung 13 Zur spirituellen Suche ist man verdonnert 14 Niemand entscheidet und handelt 15 Gott wurde aus dem Hut gezaubert 16 Kein Anfang, kein Ende 17 Zauberhafte Erlösung 18 Noch nie eine Wahl 19 Nur Liebe handelt 20 Was die Liebe verdeckt 21 Nimm die A - gape 22 Unverursachte Liebe ist überall 23 Liebe ist die einzige Konstante 24 Wer könnte erwachen? 25 Ein irrealer Traum 26 Es gibt nichts, was du erreichen könntest 27 Eine verblüffende Entdeckung 28 Noch niemals war da wirklich ein Ich 29 Das Universum ist vollkommen 30 Ich vermag nur Liebe zu sehen 31 Nach dem Tod ist vor dem Tod 32 Sex ist dein Tod 33 Jenseits von Glückseligkeit und Trauer 34 Ein Märchen im Märchen 35 Die Sicht nach dem Switch
Aus dem Vorwort: "Ganz egal, was du gerade denkst, fühlst oder tust - in jedem Fall bist du Liebe. Denn Liebe ist die Essenz allen Seins. Das muß nicht bewiesen werden, es liegt auf der Hand. Oder gibt es in dieser Welt eine Sehnsucht, die stärker wäre als die Sehnsucht nach Liebe? Jeder Mensch möchte lieben und geliebt werden. Das betrifft sein Arbeitsleben ebenso wie seine Freizeit. Liebe übt deshalb die stärkste Anziehungskraft aus, weil sie das Zentrum und die stärkste Kraft im Universum ist. Und ihre größte Fähigkeit besteht darin, sich zu verwandeln. Das ist ihr Spiel mit sich selbst. Sie kann zwar (im Kern) niemals etwas anderes als Liebe SEIN, aber in ihrer Verwandlungskunst kann sie alles WERDEN, was du zu sehen, zu hören, zu schmecken, zu riechen, zu betasten, zu denken, zu fühlen, zu wollen - wahrzunehmen - vermagst. In Wahrheit ist sie alles und in allem , allerdings ohne dabei jemals etwas anderes als Liebe zu sein. Das ist paradox, aber deshalb nicht weniger wahr. Gefühlvolle Liebe ist ebenso Liebe wie gefühlsleere Liebe. Im ersten Zustand ist sie ganz bei sich selbst, im zweiten ist sie lediglich von sich selbst abgewandt. Du und ich, wir sind maskierte Liebe oder Masken der Liebe, ganz egal wie wir heißen, welchen Beruf wir ausüben, ob wir gerade zornig sind und wie ein Löwe brüllen oder geduldig schweigen wie ein Lamm. Das Spiel der Liebe besteht darin, sich selbst zu maskieren, und zwar so verdammt gut und glaubwürdig, daß sie weder von anderen erkannt wird, noch sich selbst zu erkennen vermag. Daher glauben wir, ein Mensch zu sein, der geboren wurde, der lernen muß, sich entwickeln muß, seine Existenz sichern muß, eine Familie gründen muß, geliebt werden und auch selbst lieben muß, um nach einem möglichst reichen, erfüllten Leben eines schönen Tages zu sterben und den Hinterbliebenen ein gutes Andenken und natürlich auch möglichst viel Geld zu hinterlassen. Liebe, die sich ihrer selbst unbewußt wird, der also nicht mehr bewußt ist, daß sie Liebe ist, bleibt dennoch Liebe. Sie braucht niemals Sorge dafür zu tragen, nicht unterzugehen, weil nur sie existiert. Vollkommen egal, wie weit sie sich von sich selbst entfernt, ob sie am Ende eines armseligen menschlichen Lebens auf Erden verzweifelt darüber nachdenkt, wozu sie überhaupt lebte: sie ist und bleibt immer und in jedem Fall Liebe. Diese Sicht ist nicht logisch oder gar wissenschaftlich beweisbar. Sie basiert auch nicht auf einer metaphysischen Fähigkeit. Sie ist vielmehr das Ergebnis eines Prozesses der Desillusionierung, in dem alle verhüllenden Schleier um die Liebe wegfallen. Dann allerdings ist es unmöglich, etwas anderes als Liebe zu sehen. Wenn du dieses Buch in Händen hältst und etwas in dir danach drängt, es zu lesen, ist das, was dich dazu drängt, nichts anderes als dein Wesenskern - Liebe. Liebe, die ihrem Spiel mit sich selbst eine andere Richtung geben möchte. Nicht mehr wie früher weg, sondern jetzt hin zu sich selbst ..."
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