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Marianne Rattay Liebe Leserinnen,liebe Leser, kürzlich habe ich mein Editorial für die erste Ausgabe des ehemaligen Feng Shui spezial, des Vorgängers des jetzigen Feng Shui Journal, nachgelesen und festgestellt, dass besonders die Frage: Ist uns bewusst, mit welchen Kräften wir umgehen, wenn wir vordergründig nur ein paar Möbel hin- und herschieben? Heute mehr denn je aktuell ist. Dazwischen liegen sieben Ausgaben Feng Shui spezial und mit dieser Nummer bereits vier Ausgaben Feng Shui Journal. Und würde man alle Artikel der Reihe nach auflisten, so läse es sich wie ein schriftliches Die Feng Shui Fachzeitschrift - immer aktuell!
Aus dem Inhalt:
Symposium all der verschieden Ansätze, wie Feng Shui hier im Westen theoretisch und praktisch rezipiert, gelehrt und angewandt wird. Dazu gehört auch eine Vielzahl von Artikeln, welche die klassischen und philosophischen Grundlagen des Feng Shui anhand von Originalquellen zu uns bringen, was sich von Ausgabe zu Ausgabe weiter vertieft. Insbesondere die letzten beiden Artikel von Manfred Kubny schaffen Grundlagen und regen gleichzeitig zur Diskussion an.
Kubny hat in der letzten Ausgabe das Qi-Konzept des rationalistischen Neokonfuzianismus dargestellt, den er diesmal mit Ausführungen über den idealistischen Neokonfuzianismus fortsetzt. Daran wird sichtbar, dass sich der Methodenstreit von alles ist berechenbar (klassische Kompass-Schule) versus ich kann es intuitiv erfassen (schamanistischer Ansatz, z.B. Lin Yun) schon in den alten Zeiten durch die Geistesgeschichte zog. Meiner Meinung nach haben beide Herangehensweisen jedoch ihre Berechtigung, und es wäre an der Zeit, beide Wege in ihrer Eigenheit und Konsequenz für sich genommen besser zu begreifen und schließlich zu einer Synthese zu führen.
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