Mutters Agenda, Bd.6

1965

Von Satprem

Aurinia Verlag, 2005. 365 S., Paperback

ISBN: 978-3-937392-26-4

19,50 €

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"Eine ganze Welt beginnt sich zu öffnen." In diesem Jahr erreichte Mutter das 'Mental der Zellen', rein, befreit von seiner alten genetischen Hülle, die uns scheinbar auf alle Zeiten zu sterblichen Menschen machen will: "Dort liegt eine geballte Macht ... gleichsam ein Zipfel der Lösung. "Eine andere Macht des Bewusstseins in der Materie, die das alte Programm aufheben wird: "Eine Art Erinnerung bildet sich von unten" - eine neue Erinnerung der Zellen, die nicht mehr jene des Alterns, der Krankheit, des Todes, der Schwerkraft und unserer ganzen 'wirklichen' Welt wäre? Gleichzeitig entdeckte Mutter auf dieser Ebene der von den alten Gesetzen befreiten Zellen "zwei ineinander verschachtelte Welten: eine Welt der Wahrheit und eine Welt der Lüge; und diese Welt der Wahrheit ist PHYSISCH, sie liegt nicht in den Höhen: sie ist MATERIELL. Und sie muss in den Vordergrund treten und den Platz der anderen einnehmen: das wahre Physische." Dies nannte Mutter 'die Übertragung der Macht'. Könnte eine wunderbare physische Freiheit in unseren Zellen verborgen liegen, während wir aussen vergeblich nach illusorischen Abhilfen suchen? "Wenn es auch nur einer kleinen Gruppe von Zellen gelingen könnte, die volle Erfahrung bis zum Ende der Transformation durchzuziehen, wäre das wirksamer als sämtliche grossen Umwälzungen. Aber es ist auch schwieriger ... Wir müssen den Tod überwinden! Es darf den Tod nicht mehr geben, das ist völlig klar." Erlebt jetzt nicht die ganze Erde diese 'Übertragung der Macht', so wie sie eines Tages von der Herrschaft des Tieres zur Herrschaft des Mentals überging? "Alles verflüchtigt sich, keine Stützen mehr ... der Übergang zur neuen Bewegung ... Und für alles Alte bedeutet das stets einen gefährlichen Bruch des Gleichgewichts."

Über den Autor:

Satprem wurde 1923 in Paris geboren. Den Großteil seiner Kindheit verbrachte er auf Segelfahrten vor der bretonischen Küste. Mit zwanzig wurde er wegen Widerstandsaktivitäten von der Gestapo verhaftet und verbrachte anderthalb Jahre in deutschen Konzentrationslagern. Körperlich und seelisch zutiefst erschüttert, reiste er nach seiner Befreiung zunächst nach Indien, um einen Posten in der französischen Kolonialregierung in Pondicherry anzutreten. Dort begegnete er Der Mutter und Sri Aurobindo, der verkündet hatte: "Der Mensch ist ein Übergangswesen".
Er verließ daraufhin seinen Posten und begab sich auf eine Reihe von Abenteuern, die ihn nach Guayana, Brasilien und Afrika führten, bevor er 1953 nach Indien zurückkehrte. Er wanderte als Sannyasin durchs Land, wurde in den Tantrismus eingeweiht, bis er sich schließlich dem Werk von Mutter und Sri Aurobindo widmete. Als Mutters Vertrauter zeichnete er siebzehn Jahre lang ihre Erfahrungen auf und dokumentierte ihre Suche nach einer Veränderung im Programm der Zellen, die zu einer anderen Sicht des Todes führte. 1977, vier Jahre nach Mutters Tod, gründete er in Paris das Institut de Recherches Évolutives, um die vollständige Veröffentlichung der Agenda sicherzustellen.



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