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Von Roth, Gerhard
Klett-Cotta, 2007. 349 S. 21,5 cm, Gebunden
ISBN: 978-3-608-94490-7
24,50 €
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Wir erfahren, wie unsere Persönlichkeit im Gehirn entsteht, wie sie bewusst und insbesondere unbewusst unsere Entscheidungen und unser Handeln lenkt. Bei Entscheidungen und Verhaltensänderungen haben die unbewussten Anteile unserer Persönlichkeit das erste und das letzte Wort, Verstand und Vernunft sind nur Berater. Der Autor erläutert, warum es schwer ist, uns selbst und andere nachhaltig zu ändern, und wie dies dennoch zu schaffen ist.
Zwei Fragen haben die Menschen seit jeher beschäftigt: Soll ich bei Entscheidungen eher meinem Verstand oder eher meinen Gefühlen folgen? und: Wie schaffe ich es, andere so zu verändern, dass sie das tun, was ich von ihnen will - und warum ist es noch schwieriger, sich selbst zu ändern? Auf der Grundlage neuer psychologischer und neurobiologischer Kenntnisse können wir zu einem vertieften Verständnis von Entscheidungsprozessen und der Veränderbarkeit des Menschen kommen. Der Autor erläutert, wie innerhalb der Individualentwicklung die Persönlichkeit auf unterschiedlichen unbewusst-bewussten und emotional-rationalen Ebenen des Gehirns entsteht. Sie weist jeweils eine ganz spezifische Dynamik auf und bestimmt dadurch den Ablauf von Entscheidung sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Verhaltensänderungen. Ein grundlegendes Buch für unser Selbstverständnis und natürlich für Fragen der Erziehung, Personalführung, Psychotherapie.
Aus dem Inhalt: Vorwort 1. Persönlichkeit, Anlage und Umwelt 2 Ein Blick in das menschliche Gehirn EXKURS 1 Methoden der Hirnforschung 3 Ich, Bewusstsein und das Unbewusste 4 Die Verankerung der Persönlichkeit im Gehirn EXKURS 2 Verstand oder Gefühle - ein kleiner Blick in die Kulturgeschichte 5 Ökonomie und Psychologie der 6 Psychologie und Neurobiologie von Verstand und Gefühlen 7 Was uns Handlungspsychologie und Neurobiologie über die Steuerung von Willenshandlungen sagen 8. Welches ist die beste Entscheidungsstrategie? EXKURS 3 Wie veränderbar ist der Mensch? Ein zweiter Blick in die Kulturgeschichte Erziehungsoptimismus als"Staatsreligion"9 Persönlichkeit, Stabilität und Veränderbarkeit 10 Veränderbarkeit des Verhaltens aus Sicht der Lernpsychologie 11 Motivation und Gehirn 12 Einsicht und Verstehen 13 Über die grundlegende Schwierigkeit, sich selbst zu verstehen 14 Was können wir tun, um andere zu ändern? 15 Möglichkeiten und Grenzen der Selbstveränderung 16 Persönlichkeit und Freiheit
Gerdard Roth, geboren 1942 in Marburg, ist Professor für Verhaltensphysiologie an der Universität Bremen und Rektor des Hanse-Wissenschaftskollegs in Delmenhorst. Er veröffentlichte rund 180 Publikationen auf dem Gebiet der experimentellen und theoretischen Neurobiologie und der Neurophilosophie. Sein besonderes Interesse gilt dem interdisziplinären Brückenschlag zwischen den Neurowissenschaften, der Psychologie und den Sozialwissenschaften.
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