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Von Weber, Ernst Waldemar
Ceterum Censeo, 2006, 32 S., Geheftet
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Die Frage nach dem Ursprung der Sprache hat die Menschheit seit Jahrtausenden beschäftigt, ohne dass bisher eine einleuchtende Antwort gefunden worden wäre. Die vorliegende Arbeit stellt eine interessante neue Theorie vor, die auch das relativ plötzliche Wachstum des Gehirns beim homo habilis vor zwei Millionen Jahren erklären könnte. Nach dieser Theorie hätten die ersten Individuen der Gattung homo die Synchronisationsfähigkeit entdeckt und entwickelt. Diese Fähigkeit ermöglichte das gemeinsame Singen, Tanzen und Musizieren, und so könnten die ersten Laute, die Bausteine der Sprache, erklungen sein.
Die Sprache hätte sich demnach aus den gleichen Anfängen wie die Musik entwickelt, und ebenso wäre auf dieser Grundlage das Bewusstsein entstanden. Tatsächlich ist die Musik in allen Sprachen in Form der Sprachmelodie, ihres Rhythmus, der Pausen und der Betonungen präsent, und unsere Kinder lernen sprechen mit Hilfe der musikalischen Komponenten der Sprache.
Aus dem Inhalt: - Was unterscheidet den Menschen vom Tier? - Soziale Strukturen - Der reziproke Altruismus - Wie ist der Mensch zur Sprache gekommen? - Die ältesten Spuren der Menschheit - Die neue Rhythmustheorie von Björn Merker - Die Wandlung des Kehlkopfs - Ohne Musik keine Sprache, keine Sprache ohne Musik - Der Spracherwerb im ersten Lebensjahr
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