Wilhelm Busch Orakel, m. Orakelkarten

Orakelspiel

Von Bittrich, Dietmar

Königsfurt - Urania, 2012. 128 S. m. Abb., Beil.: 40 Ktn.,

ISBN: 9783868267457

16,99 €

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Mitarbeiter: Illustration: Busch, Wilhelm

Dieses Set enthält in einer Stülpdeckelschachtel 40 Karten mit Illustrationen von Wilhelm Busch und ein Deutungsbuch des bekannten Erfinders des Gummibären-Orakels. Aus den unvergessenen Geschichten von Witwe Bolte, Hans Huckebein, der frommen Helene und vielen anderen der beliebten Charaktere hat Dietmar Bittrich typische Lebenssituationen herausgepickt und mit jeweils prägnanten Bezeichnungen betitelt wie "Verlockung", "Neugier", "Eitelkeit" etc. Hat man eine dieser Karten gezogen, kann man im Buch die humorvolle aber auch treffende Deutung für Gegenwart und Zukunft nachlesen.

Dietmar Bittrich, 1958 in Triest geboren, lebt in Hamburg. Er ist Verfasser von erzählerischen Werken, Satiren, Theaterstücken und Hörspielen. 1988 nahm er am Ingeborg Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. 1991 erhielt er einen Literaturförderpreis der Stadt Hamburg und 1999 den Hamburger Satirepreis.

Wilhelm Busch, 15. 4. 1832 Wiedensahl bei Hannover - 9. 1. 1908 Mechtshausen bei Seesen. Der Sohn eines Krämers brach das 1847 in Hannover begonnene Maschinenbaustudium 1851 ab und schrieb sich stattdessen an der Düsseldorfer Kunstakademie ein. 1852-53 setzte er das Studium in Antwerpen fort, 1854 wechselte er - nach einer durch Krankheit und Selbstzweifel bedingten Unterbrechung - nach München. Hier blieb er bis 1868, unterbrochen von längeren Aufenthalten in Wiedensahl und Wolfenbüttel. Von 1869 bis 1872 wohnte er, freundschaftlich verbunden mit der Bankiersgattin Johanna Keßler, in Frankfurt a. M. Danach lebte er mit seiner Schwester in Wiedensahl, bis er 1898 zu seinem Neffen nach Mechtshausen zog. Während er sich als Maler nicht durchsetzen konnte - annähernd 1000 meist kleinere Ölgemälde sind gleichwohl erhalten -, erregte sein Talent als Zeichner und Karikaturist die Aufmerksamkeit des Verlegers der humoristischen Zeitschrift 'Fliegende Blätter'; 1859 erschienen hier und in den 'Münchener Bilderbogen' seine ersten Arbeiten. Mit 'Max und Moritz' (1865) begann die Zeit der eigenständigen großen Bildergeschichten, die die Tradition des komischen Epos aufnahmen und mit ihrer Satire zunächst indirekt, dann auch direkt auf das Bürgertum v. a. der Gründerzeit



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